Wanderung durch die Masca-Schlucht

Statt unseres Sprinttrainings für den Kugelfisch-Halbmarathon, für den wir auf Teneriffa leider keinen Sportplatz gefunden haben, haben wir uns für eine Wanderung durch die berühmte Masca-Schlucht entschieden. Da wir schon öfter über eine Wanderung nachgedacht haben, war dies eine sehr gute Gelegenheit, dies auszuprobieren. Angekündigt ist die Wanderung mit mittelschwer von den Touranbietern (Diga Sports, auch schon in Sport am Wochenende – Sport auf Teneriffa erwähnt) und als „Wanderung durch Flora und Fauna mit Picknick“ von der alltours Reiseleitung. Recht behalten sollten die Touranbieter. Als untrainierte Personen wäre die Wanderung wahrscheinlich zu kompliziert gewesen. Wir haben 5,6km und 600m Höhenmeter in ca. 3,5h zurückgelegt. Maximal hätten wir 4h zur Verfügung gehabt, ohne das letzte Boot zu verpassen und unten am Meer festzusitzen.

Wir wurden morgens um 8:40 Uhr mit dem Bus vom Hotel abgeholt, einige andere Gäster eingesammelt und um kurz nach 10 ging die Wanderung dann los. Am Startpunkt konnten wir uns an einer kleinen Hütte noch einen Barraquito (Espresso mit süßer Kondensmilch und Likör 43) kaufen, um die Muskeln etwas aufzulockern. Dies ist ein typisch kanarisches und sehr leckeres Getränk.

Die Gruppe von 33 Personen wurde in zwei Gruppen aufgeteilt, eine schnelle und eine langsame Gruppe. Meine Verlobte hat die langsame Gruppe bevorzugt, da es unsere erste Wanderung ist und wir Berge nicht gewohnt sind. Ich wollte die schnellere Gruppe und habe mich widerwillig bereit erklärt, der langsamen Gruppe zu folgen. Wir haben alle noch ein Sandwich und eine Orange bekommen und dann ging die Wanderung los:

Start der Wanderung

Unsere Gruppe bestand aus anfangs 11 Personen, aber eine Person hat die Wanderung nach ca. 1km abgebrochen. Ihr wurde von einer anderen Reiseleitung die Wanderung als noch viel einfacher mit Tieren und Pflanzen beobachten angepriesen. Da sie eine solch beschwerliche Wanderung offenbar auch nicht gewohnt war, war dies wohl eine gute Entscheidung. Unsere Gruppe beim Marsch:

Unsere Wandergruppe

Auf der Tour haben wir von unserem Tourguide noch viele Infos und Erklärungen über die Entstehung der Schlucht und den Pflanzen und Tieren darin erhalten. Unter anderem hat er auch dafür gesorgt, dass wir noch ein paar Bergziegen sehen durften:

Bergziegen in der Masca-Schlucht

Die Tourguides waren sehr cool und haben auch viel Wert auf unsere Sicherheit gelegt. Unter anderem gab es kostenlose Wanderstiefel und wir wurden mehrmals ermahnt, dass wir nur mitgehen sollten, wenn wir der Tour auch gewachsen sind und die letzte Nacht auch nicht durchgefeiert haben. Die Tour war insgesamt doch recht anstrengend, obwohl wir uns doch als recht sportlich ansehen würden. Es gab viele stellen, an denen man etwas klettern musste, vorsichtig schmale Wege langgehen und man auch keine Höhenangst haben sollte. Körperlich und geistig wurden wir also gut gefordert und am Ende konnte man auch merken, dass die Konzentration schwieriger wurde. Etwa einen Kilometer vor dem Meer konnte man den ersten Blick darauf erhaschen:

Das Meer in Sicht (ganz hinten ein klein wenig)

400m vor dem Meer gab es dann den letzten Schattenplatz unter einem großen Stein und ab dann ging es nur noch leicht bergab über große Steine runter zum Meer.

Kurz vor dem Meer

Angekommen am Atlantik in der Masca-Bucht hatten wir noch die Gelegenheit, uns etwa 20 Minuten im Wasser zu erfrischen. Unverständlicherweise gehörten wir zu den wenigen, die die Gelegenheit auch genutzt haben. Alle waren wir klatschnass geschwitzt und ausgelaugt, so angenehm haben wir selten gebadet. Einen guten Tipp haben wir auch noch: Schuhe anlassen bis zum Wasser! Nach dem Bad wurden wir von einem Boot abgeholt und konnten einen letzten Blick zurück auf die Schlucht bekommen:

Rückblick auf die Masca-Schlucht

Das Boot brachte uns zurück nach Los Gingantes, wo wir noch in einem kleinen Lokal Champagner von der Tourleitung (irgendjemand hat ja immer Geburtstag) bekommen haben und uns noch etwas erfrischen konnten. Danach ging es wieder zurück zum Hotel, wo wir freudig unseren Muskelkater erwarten konnten.

Zum Abschluss noch das Bild einer glücklichen Wanderin:

Eine glückliche Wanderin

0 Kommentare zu “Wanderung durch die Masca-Schlucht”

  1. [...] der Masca Wanderung waren unsere Beine zwar noch etwas schlaff, aber diese Tour war sehr angenehm. Den Gipfel des Teide [...]

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